Solidarität mit den Geflüchteten
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Café Filsbach, J 6,1 Mannheim
Beginn 19 Uhr

Die staatliche Repression gegen Antifaschist_innen erleichtert den Faschist_innen ihren offenen und nicht selten mörderischen Rassismus gegen Migrant_innen und Geflüchtete. Wie schon 20 Jahre zuvor in Rostock-Lichtenhagen lässt die Polizei den rassistischen Mob oft gewähren. Vor allem die Geflüchteten sind vielfältigem staatlichem Rassismus ausgesetzt. Die Kriminalisierung durch Abschiebehaft und rassistische Polizeikontrollen wird mindestens während der Phase der Antragstellung ergänzt durch Arbeitsverbote.
Seit vergangenem Jahr haben Geflüchtete ihren Protest gegen die rassistische Politik des Staates ausgeweitet. Auslöser war der Suizid eines Flüchtlings in Nürnberg, den die permanete Unsicherheit in einem Lager in den Tod getrieben hatte. Danach entwickelten sich monatelange Hungerstreiks und schließlich ein 600 km langer Marsch von Nürnberg bis nach Berlin.
Auch in Ba-Wü haben Geflüchtete in verschiedenen Städten mehrere Wochen lang mit einer Refugee liberation bus Tour gegen ihre Entrechtung protestiert.
Video (30 Min.): Doku der Refugee Liberation Bus Tour
Vortrag von Rex osa, The Voice, Stuttgart: Die Kämpfe der Geflüchteten gegen Ausgrenzung und Diskrimnierung.

Soliabend 1312
Freitag, 13. Dezember 2013
Jugendzentrum Friedrich Dürr, Am Neuen Messplatz, Mannheim

Soliabend vor der Demo “Unsere Solidarität gegen ihre Repression” mit leckeren Drinks und unterhaltsamen Filmen.

Antirepressions-Demo: Unsere Solidarität gegen ihre Repression! Polizeiliche Unterdrückung und rassistische Ausgrenzung bekämpfen!
Samstag, 14. Dezember 2013
13 Uhr Hauptbahnhof, Mannheim

(Achtung Änderung, Treffpunkt wurde von Wasserturm zu Hauptbahnhof verlegt)

Treffpunkt ist am Wasserturm um 13 Uhr, dann zieht die Demo durch die Innenstadt und die Neckarstadt bis vor die JVA im Herzogenried, in der sich auch das Abschiebegefängnis befindet. Bei der Abschlusskundgebung sind Reden und Kulturbeiträge geplant. Verschiedene Künstler*innen sind angefragt, Lieder der Solidarität in Richtung der Gefangenen und Flüchtlinge zu singen. Den Aufruf zur Demo gibt es hier zu lesen.